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Suchbegriff: Aktienmarkt-Updates

Der Artikel analysiert die Auswirkungen der Dollarschwäche auf US-Aktien und verweist dabei auf einen historischen Trend, wonach europäische Aktien in Zeiten eines schwachen Dollars eine Outperformance erzielen. Faktoren wie Unsicherheiten in der Handelspolitik, die Dynamik der Binnennachfrage und Bewertungslücken werden diskutiert, wobei Kapitalmarktstrategen eine anhaltende Dollarabwertung und eine relative Underperformance von US-Aktien prognostizieren.
Der Artikel analysiert die aktuelle Bewertungssituation der sechs größten Technologieunternehmen Amerikas (Amazon, Alphabet, Apple, Meta, Microsoft und Nvidia), die trotz starker Finanzergebnisse erhebliche Kursverluste verzeichnet haben. Vier dieser Unternehmen werden derzeit unter ihrem Zehnjahresdurchschnitt gehandelt, wobei Amazon einen Abschlag von 47 % aufweist. Die Rückgänge sind in erster Linie auf die Besorgnis der Anleger über massive Investitionen in die KI-Infrastruktur zurückzuführen, obwohl die Fundamentaldaten weiterhin stark sind: Die Big 6 haben ihren Nettogewinn in fünf Jahren um 203 % gesteigert, verglichen mit 130 % für den Rest des S&P 500.
Die asiatischen Märkte schlossen nach dem unerwarteten Wahlsieg von Sanae Takaichi in Japan deutlich höher, wobei der Nikkei 225 ein Rekordhoch von 57.337,07 Punkten erreichte und mit einem Plus von 4 % schloss. Die Zweidrittelmehrheit der Liberaldemokratischen Partei stärkte das Vertrauen der Anleger in Takaichis Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, die 17 strategische Wachstumsbereiche und erhöhte Militärausgaben umfasst. Andere asiatische Märkte, darunter Südkorea, Singapur, Hongkong und Shanghai, verzeichneten ebenfalls Gewinne, unterstützt durch die starke Performance des US-Marktes am vergangenen Freitag.
Der Finanzwissenschaftler Martin Weber erörtert Anlagestrategien für Privatanleger und betont, dass selbst Rentner je nach Risikotoleranz und Zeithorizont ein 100-prozentiges Aktienportfolio in Betracht ziehen können. Er empfiehlt, mit einem einfachen Portfolio aus zwei Dritteln Aktien und einem Drittel Anleihen zu beginnen, rät zu einer breiten Diversifizierung durch ETFs und betont, wie wichtig es ist, bei Marktvolatilität ruhig zu bleiben und an langfristigen Anlagezielen festzuhalten.
Der deutsche DAX-Index eröffnete am Montag mit einem Plus von 0,9 % bei 24.941 Punkten und setzte damit seine Erholung nach den Gewinnen vom Freitag fort. Novo Nordisk verzeichnete deutliche Kursgewinne, während Automobilaktien unter Druck standen. Marktanalysten stellen fest, dass Anleger Gewinne aus KI- und Technologieaktien in andere Sektoren reinvestieren. Der DAX nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten, wobei der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei über 24.000 Punkten Unterstützung bietet.
Japanische Aktien erreichten ein Rekordhoch, wobei der Nikkei nach dem erdrutschartigen Wahlsieg von Premierminister Takaichi mit einem Plus von 3,9 % bei 56.363,94 Punkten schloss. Der „Takaichi-Trade” beschleunigte sich, da die Anleger eine expansive Fiskalpolitik erwarteten, was die Aktien aus den Bereichen Verteidigung und Technologie nach oben trieb. Der Yen schwächte sich vorübergehend ab, bevor er sich aufgrund von Interventionserwartungen wieder erholte, während die Anleiherenditen ebenfalls stiegen.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte mit minimalen Bewegungen eröffnen, während die japanischen Märkte nach dem Wahlsieg von Premierminister Takaichi auf Rekordhöhen steigen. Die US-Märkte verzeichneten starke Gewinne, angeführt von Technologiewerten, wobei der Dow Jones über 50.000 Punkten schloss. Bitcoin erholte sich nach den jüngsten Rückgängen, während die Ölpreise fielen und die Devisenmärkte eine Abschwächung des Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen zeigten. Die asiatischen Märkte verzeichneten in der gesamten Region deutliche Gewinne.
UniCredit, Italiens größte Bank, hat Pläne bekannt gegeben, bis 2030 rund 50 Milliarden Euro durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre auszuschütten. CEO Andrea Orcel stellte die ehrgeizige Ausschüttungsstrategie vor, die auf steigenden Gewinnen und einer verbesserten Kapitalbasis basiert und 80 % der künftigen Gewinne für die Aktionäre vorsieht. Die Bank rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 5 % und prognostiziert für 2028 einen Gewinn von 13 Milliarden Euro. Während die Übernahmepläne von UniCredit für die Commerzbank und die Banco BPM auf politischen Widerstand stoßen, bilden die starke finanzielle Performance der Bank und der siebenfache Anstieg des Aktienkurses unter der Führung von Orcel eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum.
SoftwareOne hat vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1,4 % auf 1,52 Mrd. CHF zeigen und damit die Erwartungen übertreffen. Das Wachstum war in Europa und Asien stark, in Amerika jedoch verhalten. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für eine EBITDA-Marge von über 20 % und gab die Nominierung von Barend Fruithof für den Verwaltungsrat bekannt.
Der deutsche DAX-Index dürfte sich nach der Erholung an der Wall Street weiter stabilisieren, wobei positive Signale vom japanischen Aktienmarkt nach dem Wahlsieg zu verzeichnen sind. Allerdings bleiben wirtschaftliche Bedenken hinsichtlich KI-Investitionen und geopolitische Spannungen weiterhin als Gegenwind bestehen. Wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA und die laufende Unternehmensberichtssaison werden die Richtung vorgeben, während die Ölpreise angesichts der nachlassenden Spannungen im Nahen Osten sinken.

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